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Text: Michael Lippitsch; Fotos: andreas-gabalier.at
 

Andreas Gabalier (Mai 2012)

Der Grazer „Volks-Rock'n'-Roller“ füllt die Wiener Stadthalle
Auch LIVING CULTURE konnte sich dem gewaltigen Hype um Andreas Gabalier nicht entziehen und besuchte das Abschlusskonzert seiner Tournee in Wien.

Nach u.a. den Stationen Graz, Villach und Salzburg stand das große Tournee-Finale in Wien auf dem Programm, auf das Andreas Gabalier, seine Band und sein gesamtes Team schon so lange hinfieberten. Seit Gabalier hier selbst als normaler Zuschauer ein Konzert von Udo Jürgens besuchte, ließ ihn der Wunsch nicht mehr los, seine eigene Bühnenshow in der Wiener Stadthalle vor vollem Haus abzuspielen. Und der Traum von der ausverkauften Halle erfüllte sich – 12.000 Fans aus ganz Österreich wohnten dem Spektakel bei. Fast alle waren im Dirndl oder in der Lederhose gekommen. „In dieser Halle zu spielen, wo normalerweise nur die internationalen Superstars auftreten, ist einfach nur der Wahnsinn“, sagte Gabalier zwischen zwei Liedern zu seinen Fans. Überhaupt war es eine Spezialität des Abends, dass der Sänger nicht nur musikalisch sein Publikum unterhielt, sondern immer wieder lange und ausführlich mit den Konzertgästen plauderte und aus seinem Leben erzählte. So berichtete er aus seiner Kindheit: „Groß worden sind wir mit Speck, Schweinsbraten und Grammelschmalz – also mit allem, was heute als ungesund bezeichnet wird. Aber geschadet hat es nicht!“ Musikalische Höhepunkte waren die emotionalen Lieder „Amoi seg' ma uns wieder“ und „Kleiner Schmetterling“, die Stimmung am Höhepunkt war klarerweise bei Gabaliers bekanntestem Hit „I sing a Liad für di“. Extra für das männliche Publikum gab Gabalier den Song „Der Frühwirth“ zum Besten, bei dem es um die Folgen einer durchzechten Nacht geht. „Wenn es schon großteils Lieder für die Damenwelt gibt“, erklärte Gabalier „habe ich mir gedacht, muss ich auch ein Lied schreiben, dass um ein oder zwei Prozent mehr uns Männer betrifft.“ Alle steirischen Besucher des Konzerts dürften am meisten angetan von der Performance des Lieds „Steirerland“ gewesen sein, bei dem auf riesigen Video-Walls in der Wiener Stadthalle Bilder vom Grazer Uhrturm oder vom Dachstein Andreas Gabaliers Liebeserklärung an seine Heimat illustrierten. Unter den Zusehern waren übrigens auch Gabaliers „Dancing Stars“-Bruder Willi, seine Mutter Huberta und seine Cousins. Die stolze Familie sah nicht nur ihren Andreas in Höchstform, sondern auch eine tolle Live-Band, allen voran Marie-Theres Härtel (ebenfalls aus der Steiermark) an der Violine, die auch im Sommer Andreas Gabalier bei seinen Auftritten, etwa auf der Seebühne Mörbisch, unterstützen wird.


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