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Text: Lukas Wogrolly; Bilduntertitel: Elias Markus Kraxner; Fotos: Sighard Schreiner und Johann Romirer-Maierhofer

GRANDIOSES ORGELKONZERT VON JUNGEM STEIRER IN VORAU

 

Am Sonntag, 17. September 2017 platzte die Stiftskirche Vorau aus allen Nähten. Zusätzliche Bestuhlung war notwendig geworden, um der hohen Nachfrage nach Eintrittskarten gerecht zu werden.

Grund dafür war das Gastspiel des jungen steirischen Organisten Lukas Manuel Hasler (geboren 1996) beim traditionellen, einmal im Jahr stattfindenden Orgelkonzert in der oststeirischen Marktgemeinde.

Unterstützt von „Hausherr“ Elias Markus Kraxner als Registrant, gab Hasler Stücke von Max Reger, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Robert Schumann und Peter Planyavsky zum Besten. Beim gemeinsamen Gesang „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ von Johann Sebastian Bach (Gotteslob 170) etwa in der Mitte des Konzerts war auch das begeisterte Publikum zum Mitsingen aufgefordert.

Den absoluten Höhepunkt bildete jedoch die letzte Zugabe: Der Radetzkymarsch von Johann Strauss Vater – bekanntlich auch beim traditionellen Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker die letzte Zugabe – war auf einer Orgel zu hören. Somit ergab sich die außergewöhnliche und zugleich etwas ungewöhnliche Situation, dass in einer römisch-katholischen Kirche lautes Mitklatschen zu hören war – fast wie in einer Gospel-Messe in den USA oder auch bei einem Auftritt des graz gospel chors in der evangelischen Heilandskirche.

Nach Ende des Konzerts stand der umjubelte Lukas Hasler noch für Autogramme und Selfies zur Verfügung.

Die Begeisterung, fast eine Art Hype, war insofern verständlich, hatte es der Steirer mit seinem Orgelspiel doch bereits um die halbe Welt geschafft – mit Auftritten in London, Boston, Los Angeles oder Tel Aviv beispielsweise.

Zusätzlich sei noch bemerkt, dass als besonderes Service für alle BesucherInnen eine Kamera den Organisten während des gesamten Konzerts filmte, und das Bild dieser Kamera auf einer unmittelbar vor dem Altar platzierten Leinwand zu sehen war.

 

 

 

Biografie von Lukas Hasler

Lukas Hasler (geboren 1996) studierte an der Kunstuniversität Graz Konzertfach Orgel, sowie Kultur- und Medienmanagement an der Universität der Hansestadt Hamburg. Neben seiner Mitwirkung am Fest zur Eröffnung der Salzburger Festspiele und einer internationalen Konzerttätigkeit, die ihn neben Deutschland, Frankreich und Italien bereits an die Kathedrale von Los Angeles (USA) führte, gewann Lukas auch mehrmals den Musikwettbewerb „Prima la Musica“.

2013 wurde er mit dem Steirischen Landeskulturpreis der Kategorie „Hochbegabte Jungmusiker“ ausgezeichnet – 2014 für die beste Bach-Interpretation zusätzlich mit dem „Bärenreiter“-Sonderpreis. 2015 war er Finalist des Kompositionswettbewerbes „Jugend komponiert“ und konnte mit seinen Klavier- und Violin-Suiten überzeugen. Der 21-jährige Organist, Komponist und Chorleiter belegte Meisterkurse bei Jean Guillou, Tom Koopman, Ludger Lohmann und Skip Sempé. 2017 führten ihn internationale Konzerteinladungen bereits nach London, Boston, Los Angeles und Tel Aviv.

 

 

Weblinks

www.lukashasler.com

https://www.facebook.com/lukasmanuelha

https://www.facebook.com/lukas.hasler.organist/

 

 

Fotos

Lukas Hasler führt ins Programm ein

 

Ein Blick ins gespannte Publikum

 

Das Publikum möchte sich ja auch ein Bild machen

 

Ein sehr zufriedenstellender Blick von oben

 

Unser Profi an den Kameras

 

Organist und Registrant nach dem Konzert

 

Lukas Hasler beim Autogrammschreiben

 

 

 

 


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