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Von: Lukas Wogrolly; Fotos: Pixelio, Living Culture

Magna Moments of Canadian Life (Ausgabe XX / 2012)

Von 6. Jänner bis 31. Jänner hatte ich für gut drei Wochen die Möglichkeit, als „trainee“ in den MAGNA Headquarters Aurora nur unweit der Millionenstadt Toronto ein Praktikum zu absolvieren. MAGNA hat mir für die Dauer meines Arbeitsaufenthalts ein Hotelzimmer in der zwischen Aurora und Toronto gelegenen suburb Markham und ein „automatic car“ zur Verfügung gestellt, mit dem ich an einem sonnigen Samstag bei frostigen -20°C outside aber angenehmen 28°C inside the car auf Entdeckungsreise in den Algonquin Park fuhr. Erwähnen möchte ich die außerordentliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aller MAGNA-Mitarbeiter, v. a. die assistant of the chairman Dr. Kathrin Nachbaur, die mich sowohl ins typisch kanadische Steakhouse The Keg’s als auch zum kanadischen Nationalsport (Eis-)Hockey ins Air Canada Centre einlud und mir unvergessliche moments of Canadian lifestyle bescherte, als auch die immer freundliche Marcela Krajny, die mich während meines täglichen Praktikumsalltags betreute. Auf keinen Fall vergessen darf ich jedoch die für Immigration zuständige Rita Ament, dank der ich trotz verschärfter Bedingungen keinerlei Probleme bei der Einreise ins flächenmäßig zweitgrößte Land der Erde hatte.

Hinter den drei Hauptgebäuden, von denen nur das Empfangs- und ein Nebengebäude auch unterirdisch miteinander verbunden sind, versteckt sich ein riesiger Golfplatz mit Privatrestaurant, nur auf Anfrage und nur für Mitglieder zugänglich.
Vom Buffet nur unweit der Eingangshalle hat man durch eine Glasfassade einen herrlichen Blick auf das weitläufige Areal, das mit seiner Größe und Ausdehnung sinnbildlich für Kanada, das flächenmäßig zweitgrößte Land der Erde, steht. Auch nach Betreten des Eingangsgebäudes hat man nach wie vor das Gefühl, in einem Schloss zu sein. Die Farbe Gold ist maßgebend bei der Innenausstattung und auch die Freundlichkeit aller MAGNA-Mitarbeiter königlich. Die von MAGNA-Gründer Frank Stronach einzigartige Unternehmensphilosophie, die Angestellten finanziell am Erfolg zu beteiligen, erklärt vieles. Doch wenn man ein bisschen vom Eingangsgebäude weggeht und entweder unter- oder oberirdisch ins zweite Hauptgebäude gelangt, merkt man, dass der einzige König wohl nicht Frank Stronach himself sein kann, sondern der Kunde, sprich Autofirmen oder auch der Endbenutzer. Was nämlich von außen wie das royale Schlafzimmer anmutet, ist innen nichts anderes als eine einfache car factory, oder car plant, wie es hier heißt. Hier stehen Autos herum, hier sieht man Werkzeug, es wird gearbeitet und auf einmal weiß man nicht mehr, was so königlich ist, man kommt sich vor wie in jeder Fabrik oder Autowerkstatt. Königlich ist wohl die Art und Weise, wie hier gearbeitet wird. Denn im Grunde genommen ist der einzige König stets der Kunde, auch wenn er nicht in diesem Schloss residiert.

Ein wesentlicher Teil der MAGNA-Unternehmensphilosophie ist das WIN-Programm:
Ein spezielles Programm, bei dem alle MAGNA-Mitarbeiter zu jedem beliebigen Thema – sei es die Automobilbranche betreffend, wie z. B. eine besonders energiesparende Art der Autobatterie oder auch „non-automotive“, wie z. B. ein neues Müllrecyclegerät – Ideen einreichen können, die dann von Experten auf ihre wirtschaftliche Realisierbarkeit hin bewertet werden und im besten Fall nicht nur umgesetzt, sondern auch entsprechend prämiert werden. Zudem organisiert MAGNA auch regelmäßig Fortbildungskurse für Mitarbeiter, wie z. B. den zweitägigen Ergonomiekurs, bei dem u. a. die Verwendung von Snooktables gelehrt wird, die eine Möglichkeit sind, körperliche Beanspruchung am Arbeitsplatz zu messen.

Zitate:

Die MAGNA Headquarters in Aurora, Kanada, nur eine knappe Autostunde von Toronto downtown entfernt, präsentieren sich dem Besucher zunächst wie eine große Palastanlage…

Wenn man vom Eingangsgebäude weggeht, merkt man, dass der einzige König wohl nicht Frank Stronach himself, sondern der Kunde, sprich Autofirmen oder auch der Endbenutzer sein kann.


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