El mundo 2025 – Ein Festival der Verschiedenheit und Gleichheit
Text und Fotos: Lukas Wogrolly / Living Culture
Wie schon 2023 beginnt meine Reise zum El mundo Festival in Judenburg auch im Jahr 2025 in Wien. Nach einem nachmittäglichen Zwischenstopp am Neuen Markt im Herzen der Wiener Innenstadt in der Kurkonditorei OBERLAA unweit des Stephansplatzes geht es ins legendäre Metropol Theater im 17. Bezirk Hernals: „Liebesgeschichten und Heiratssachen – Nestroy meets Strauss“ steht auf dem Programm. Eine Art Ouvertüre zu dem, was da folgen sollte an den kommenden beiden Tagen an bunten Vorträgen und einer wahrhaft „fantastischen Reise um die Welt“ (siehe Foto), wie es auch wörtlich zur Eröffnung auf die Leinwand projiziert wurde. Nochmal kurz zurück zu Nestroy: Seine Posse „Liebesgeschichten und Heiratssachen“, deren Titel Namensgeber der wohl – zusammen mit den Sommergesprächen — bekanntesten ORF-Sommer(loch)-Sendung ist, hat an sich mit Johann Strauss wenig bis gar nichts am Hut. Doch angesichts des nur wenige Tage später bevorstehenden 200. Geburtstags des „Schani“ und des damit verbundenen Johann-Strauss-Jubiläumsjahres 2025 verfasste Metropol-Chef Peter Hofbauer das Libretto für eine eigene Operette, bei der die turbulente Handlung der Nestroy-Posse gekonnt mit wohlselektierten und neu betexteten Johann-Strauss-Melodien bereichert wird. Unter den Darstellenden sticht Andy Lee Lang heraus.
Gedanklich noch ein bisschen beim Archivtag des Steiermärkischen Landesarchivs am Tag zuvor, ließ ich die Eindrücke an diesem Abend des 16. Oktobers 2025 einfach so auf mich wirken, und fand im Metropol Theater nicht meine wahre Freude daran. Doch Geschmäcker sind verschieden. Dieser Gedanke, im lateinischen Original „de gustibus non est disputandum“, hatte bis jetzt all meine Berichterstattungen über das El mundo Festival geprägt. Ich hatte eigentlich immer auf meinen oder meine persönlichen Favoriten auf den Gesamtsieg spekuliert, und dann wurde es immer jemand anderer. Diesmal wählte ich bewusst einen anderen Zugang. Bei der Verleihung des Publikumspreises, für den auch ich stimmberechtigt war, wählte ich ganz unverfroren den Vortrag, der mir persönlich, da so erfrischend anders, am besten gefallen hatte, nämlich von Thomas Herbrich „The Grand Collision“, ohne mir weitere Gedanken über den Gesamtsieger zu machen. (Da ich zu wenig in die Entscheidung eingebunden war, setzte ich 2025 einen Schlussstrich unter dieses ohnehin nie von Erfolg gekrönte Tipp-Spiel.) Ebenso wenig setzte ich bei der 2025er-Ausgabe von „El mundo“ auf eine 2024 ausführlich beschriebene, da ausgiebig gelebte Praxis: Den Umgang als Journalist mit den Vortragenden. Hatte ich mich noch im vergangenen Jahr bunt unter die Menge der Teilnehmenden gemischt, und neben Fotograf Bernhard Brenner und den 2017er-PreisträgerInnen und 2024er-Jurymitgliedern Christine Sonvilla und Marc Graf bei den 2024er-Teilnehmenden insbesondere den Kontakt zu Judith Döker sowie Tanja Willers und Johanna Hochedlinger gesucht, nachzulesen hier, verhielt ich mich ein Jahr später bewusst teilnehmend-beobachtend. Auch bei den beiden Globetrotter-Partys zog ich mich meist schon kurz nach 23 Uhr zurück, um die Eindrücke sacken zu lassen.
Und nun also los mit der Chronologie, die auch der Fotogalerie dieses Beitrags grob folgt. Im Gegensatz zum Ausgangspunkt in Graz musste ich in Wien nicht um kurz nach 5 Uhr morgens los, wenn ich noch ohne Umsteigen nach Judenburg gelangen wollte. Die Anzeigentafel am Wiener Hauptbahnhof am 17.10.2025 ist der Beleg: 9:58 Uhr. Ab El mundo 2026 wird es ohnehin auch ab Graz spätere Direktverbindungen nach Judenburg geben, denn im Zuge der Eröffnung der Koralmbahn wurde der gesamte Zugfahrplan in ganz Österreich, insbesondere natürlich in der Steiermark und Kärnten, mit 14.12.2025 umgestellt. Nach der Ankunft in Judenburg die obligaten Fotos. Kein Taxi – niemals, denn auch ich will mich vor dem Festival wenigstens ansatzweise wie so mancher Vortragender fühlen. Mit meinem Gepäck über die Murbrücke, Fotos von dort genauso Pflicht wie von jener großen Anzeigentafel eines Kreisverkehrs, die auch meine Geburtsstadt Voitsberg als eine Fahrtrichtung anzeigt. Dann der Aufstieg ins Stadtzentrum. Oben angelangt, überlasse ich die Adrenalingeschichten von nun an ausschließlich denjenigen, denen ich da nun lauschen werde an zwei ausführlichen Nachmittagen und Abenden in Folge. Auf meinen Wunsch hin, danke, liebe Karoline Straner, übrigens erstmals direkt aus der ersten Reihe. Ich bin schon etwas knapp in der Zeit, hole mir daher noch rasch einen Snack aus dem Supermarkt. Im JUFA-Hotel wird das Gepäck abgestellt, der Schlüssel erstmals selbstständig mittels Codes aus der Schlüsselbox geholt.
Dann rein ins Veranstaltungszentrum Judenburg, ein ehemaliges Kloster, Akkreditierung abgeholt mit den Eintrittskarten für die beiden Tage am Eingang bei der bereits erwähnten Medienbetreuerin und Mitorganisatorin der Stadtgemeinde Judenburg Karoline Straner. Ich sitze rechts vorne, vor mir nur noch das Musik-Duo Fritz Kres und Niki Schabernak. Die von an diesem ersten Festivalnachmittag ausführlich ins Bild gerückt werden. Und dann geht es auch schon fast los mit Tag 1 von El mundo 2025, wir schreiben den 17.10.2025, es ist 14:30 Uhr und auf der großen Leinwand erscheint jener bereits anfangs zitierte Schriftzug: „Herzlich willkommen in Judenburg. Herzlich willkommen zu einer fantastischen Reise um die Welt.“ Berührend die Anmoderation von Kurt Kaiser. Er erwähnt die Förderungskürzungen, man müsste eigentlich von Förderungsstreichungen sprechen. Wichtige Sponsoren werden ausführlich ins Licht gerückt. Dazu zählt die Brauerei Thalheim, die auch mir als Berichterstatter mit einer Trage Bier, siehe Foto, ein Ehrengeschenk macht. Und dann beginnen die Vorträge – Bürgermeisterin und Kulturreferentin Elke Florian, in den vergangenen Jahren bewährte Eröffnungsrednerin wie Preisverleiherin, ist übrigens an beiden Tagen krankheitsbedingt entschuldigt.
Der Auftaktvortrag ist fast wissenschaftlicher Natur, nämlich „Spuren im ‚Leeren Viertel‘ von Thomas Brandl-Ruttner über die Entstehungstheorie des Homo Sapiens in der afrikanischen Wüste. Julen Sánchez spricht danach über „Allein im Ruderboot über den Atlantik“, tolle Story, tolle Fotos, aber kein Gassenhauer. So ehrlich darf man wohl sein. „Anekdoten eines Beifahrers“ von Daniel Klesen alias Daniel Dakuna ist witzig-pointiert und sollte am Tag darauf den Publikumspreis gewinnen. Obwohl ich bekanntlich für einen anderen Vortrag gestimmt habe, aber dazu später mehr. Irgendwie schaffe ich es bei den ersten Vorträgen am Nachmittag noch nicht wirklich auf meine Betriebstemperatur zu kommen. Vielleicht lag es auch an der vielfach bereits beschriebenen Fülle an Erlebnissen unmittelbar davor, und an der knapp bemessenen Zeit. „Das ist kein Spaziergang. Am Sultans Trail“ von Martin Zinggl ist interessant, aber ebenso wenig hervorstechend.
Vortrag 5 und 6 an diesem Nachmittag entfachen dann glühende Emotionen. Lutz Jäkel, Facebook-Freund und Preisträger 2 Jahre davor, spricht über „Das neue Syrien. Eine Reise durch ein Land im Umbruch“. Erstmals springt in mir der Funke über, nicht nur wegen der persönlichen Beziehung zum Vortragenden. Doch abgesehen davon ist sein Beitrag von höchster Qualität. Dieser Meinung von mir ist im Übrigen auch die Jury und somit sollte mein Facebook-Freund Lutz Jäkel nach Platz 3 im Jahr 2023 2 Jahre später auf dem Siegertreppchen eine Stufe höher steigen. Die Jury zeichnet ihn am Folgetag mit Platz 2 für den somit zweitbesten Gesamtvortrag aus.
Noch mehr begeistert mich – im Gegensatz zur Jury, dieser Beitrag bleibt unprämiert – jedoch Vortrag 6, „The Grand Collision“ von Thomas Herbrich. Mein persönlicher Favorit auf den Publikumspreis. Und eben erfrischend anders. Denn authentisch und lebensecht, wie in einer Fernseh-Doku, wird vom Vortragenden beschrieben, wie 1896 eine künstlich herbeigeführte Kollision zwischen 2 Zügen im weiten texanischen Niemandsland der USA zum größten Medien- und Publikumsspektakel aller Zeiten inszeniert und gepusht wurde. Ein Mahnmal, eine Allegorie, ein Zeichen für das was wir heute erleben; mit der Überdimensionierung und eben künstlicher Inszenierung von vielen potemkinschen Dörfern, die nur Schein und Fassade sind und nicht halten, was sie versprechen. Thomas Herbrich schildert nicht nur in einer Art Klimax die intensiven Vorarbeiten und Berechnungen und die Art des Zuschauerzustroms in die Wüste von Texas. Sondern auch, dass allen wissenschaftlichen Vorarbeiten zum Trotz, die künstlich herbeigeführte Zugskollision einen unerwarteten negativen Nebeneffekt hatte, aber nichtsdestotrotz aufgrund der dadurch erregten globalen Wahrnehmung und aufgrund der Tatsache, dass der Großteil der etwa 40.000 Zuschauer unverletzt blieb, in Summe als positiv wahrgenommen wurde. Und am Ende die Organisatoren von Schuld freigesprochen wurden. Ein Vortrag wie aus dem Nichts, so erfrischend anders. Aber eben kein Preisträger für die Jury, so wie es fast immer bei meinen persönlichen Favoriten war. Aber getippt darauf habe ich diesmal ohnehin nicht, nur insgeheim gehofft. Und trotzdem muss ich auch in diesem Zusammenhang erwähnen, dass ich den Vortragenden Thomas Herbrich im Laufe des Festivals noch zwei weitere Male erleben sollte. Und in beiden Fällen konnte er mich, im Gegensatz zu seinem ersten Auftritt, definitiv nicht so überzeugen. Vielleicht waren aber auch einfach meine Erwartungen in weiterer Folge zu hoch, nach solch einem bombastischen Vortrag!
Die weiteren Vorträge vom Freitag: „Sattelfest – Mountainbiken über den Dächern der Welt“ von Gerhard Czerner. Für mich nicht sonderlich herausragend, für die Jury ebenso wenig. Auch „Vom Mülltaucher zum Waldbademeister“ von David Groß bleibt ohne Preis. Mir jedoch gut in Erinnerung, da von einer Art „Deutschland in Japan“ die Rede ist. Der letzte Vortrag des ersten Tages, „Der Ruf der Anden“ von Anita Burgholzer und Andreas Hübl, sollte hingegen am Tag danach den 3. Gesamtrang belegen.
Und nun sind wir auch schon angelangt bei der ersten Globetrotterparty: Diesmal beide in meiner Unterkunft, dem JUFA-Klosterhotel Judenburg, neben dem Veranstaltungszentrum. Man muss sich anstellen beim Buffet, man muss schauen, wo ist noch Platz. Das Essen ist gut, die Stimmung ebenso. Ich quetsche mich irgendwo rein, stelle mich an ums Essen. Irgendwann „habe ich fertig“ und dann geht es für mich auch schon aufs Zimmer.
Tag 2, mein Namenstag 18. Oktober, beginnt für mich mit dem entspannten Frühstück zum spätestmöglichen Zeitpunkt. Danach dann kurz zum 1. Vormittagsprogrammpunkt abseits des Festivalprogramms, nämlich 1 Fotoworkshop über das neueste Bildbearbeitungsprogramm „Wings X“. Zum weiteren Rahmenprogramm zählt dann auch ein weiterer Workshop, diesmal im Grünen Saal des Veranstaltungszentrums, dem ich zur Gänze beiwohne, nämlich „Pimp your show“ von Thomas Herbrich.
Und dann beginnt auch schon Tag 2 des Festivals um 14:00 Uhr am 18. Oktober, mit „Hidden Valley – Expedition ins Unbekannte“ von Tristan Breyer. Anabel und Jorge Valente sprechen danach über „In 10 Jahren um die Welt“. Mein Platz im Publikum ist übrigens an diesem zweiten Festivaltag nicht mehr ganz vorne rechts, sondern ganz vorne links, direkt unter dem Rednerpult. Dementsprechend sind nicht mehr die Musiker Niki Schabernak und Fritz Kres im Fokus meiner Kamera, sondern die unterschiedlichen Vortragenden und natürlich auch Moderator Kurt Kaiser, der gewohnt souverän die Pausen zwischen den Vorträgen inhaltlich füllt. Apropos: Seinen Sohn erwähnt er auch und wünscht ihm Alles Gute zum 10. Geburtstag. Den Glückwünschen am Freitag schließt sich das Publikum an und es gibt auch entsprechende Einblendungen auf der Leinwand.
Bastian Maria spricht über „Abenteuer Japan & Südkorea“ und dann ist mit Marco Gasparic & Till Aufschlager wieder ein etwas aus der Reihe tanzendes Duo an der Reihe. Die beiden berichten in „Verlassene Orte – Lebendige Geschichten“ über sogenannte Lost Places und schildern ausführlich und authentisch mit entsprechendem Bildmaterial, nicht nur die Faszination dieser besonderen verlassenen Orte ihrer Meinung nach. Sondern genauso die unzähligen Schwierigkeiten und vor allem Gefahren, die derartige Expeditionen mit sich bringen. Stichwort Strafen. Meist geht es nicht um wilde Tiere, eisige Höhen oder tiefe Abgründe wie in vielen der übrigen Vorträge, sondern um geschlossene Stollen, herabfallende Mauerstücke oder abgesperrte Bereiche und auch um Probleme mit der Behörde. Mir gefällt das gut und der Jury ebenso. Der Vortrag wird völlig verdient mit dem Preis für das beste Abenteuer ausgezeichnet. Erfrischend anders und sehr authentisch, Chapeau!
Christian Pfanzelt aus Garmisch-Partenkirchen musste für seinen Vortrag seinen persönlichen Lebensraum gar nicht verlassen, denn er spricht von „Wetterstein – Grenzgänge von Alpspitze bis Zugspitze“ und damit über jene Gegend in unmittelbarer Nähe von Garmisch-Partenkirchen, seiner Heimat. Ein anderer Deutscher, nämlich Thorge Berger aus Bergisch Gladbach, ebenso wie Lutz Jäkel Facebook-Freund von mir und ebenso wie Jäkel bereits bei einer Vorgängeredition, diesmal ist es 2021, mit dem 3. Gesamtrang prämiert, folgt auf Pfanzelt. Und, ja, im Gegensatz zu Lutz Jäkel, der ja einen Sprung von 3 auf 2 machen durfte bei El mundo, geht es für Thorge Berger sogar noch ein Stück weiter nach oben. Denn „Magisches Indien“ gewinnt das 26. Abenteuer- und Reisefestival El mundo im Jahr 2025! Und damit nicht genug: Denn der vom Namen her nordisch anmutende Thorge Berger aus dem rheinländischen Bergisch Gladbach heimste mit seinem Vortrag über das mittlerweile bevölkerungsreichste Land der Erde auch noch den Preis für die beste Fotografie ein. Da kann man nur gratulieren und entsprechend gibt es dann auch nach der Preisverleihung das Siegerfoto von mir mit Thorge Berger.
„Zu Fuß vom Nordpol Richtung Südpol“ von Robby Clemens, siehe auch die Fotos, rundet das offizielle Programm ab. Der letzte Vortrag muss kurzfristig abgesagt werden.
Am Ende des langen zweiten Festivaltages 18. Oktober steht noch der dritte und letzte Auftritt des bereits mehrfach erwähnten Thomas Herbrich: Sein Vortrag außer Konkurrenz mit dem Titel „Humor“, für mich eben nicht so authentisch wie „The Grand Collision“, füllt die Zeit bis zur Preisverleihung, während die Jury tagt. PreisträgerInnen wurden schon alle erwähnt, am Ende des Beitrags folgt noch die Auflistung. Das obligate Siegerfoto dem Gesamtsieger und mir habe ich erwähnt. Was bleibt, ist die zweite Globetrotterparty, deren Ablauf streng genommen bei mir praktisch ident ist im Vergleich zu Tag 1. Daher brauche ich darüber keine weiteren Worte verlieren.
Am Tag darauf, Sonntag, 19. Oktober, dann die Abreise. Und auch wenn an dieser Stelle schon alles gesagt und geschrieben zu sein scheint, ein bisschen was hätte ich dennoch: Zum einen die Betonung der Organisatoren auf der Beständigkeit und Einzigartigkeit des Festivals. Zwei Nachmittage, zwischen 15 und 20 Vorträge insgesamt, alle jeweils zirka eine halbe Stunde, im Rahmen eines Wettbewerbs, über Reise und/oder Abenteuer, meistens jedoch beides, und das „seit 26 Jahren erzählt die Welt in Judenburg“, wie zu Beginn auf der großen Leinwand zu lesen ist (siehe Foto), ist einzigartig im deutschen Sprachraum. Genauso einzigartig und bewundernswert ist gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise und des Wegfalls von Förderungen der öffentlichen Hand nicht nur der Fortbestand des Festivals, sondern natürlich auch die Gewinnung neuer Sponsoren. Auch das verdient allerhöchsten Respekt. Und wie auch schon in den vergangenen Jahren, wird am Ende des Festivals immer neben dem bewährten Organisationsteam das von Beginn an unverändert geblieben ist, mit Uwe Surtmann, Christian Pannenberg, Gerfried Tiffner, Robert Theuermann und Kurt Kaiser, auch die Seele des Festivals erwähnt, Karoline Straner. Auch bei meiner Presseakkreditierung ist sie Jahr für Jahr federführend und so suchte ich auch 2025 mit ihr das Gespräch. Und bedankte mich, erstmals an beiden Tagen und erstmals überhaupt, in Reihe 1 sein zu dürfen. Und damit sind wir auch fast schon angelangt bei El mundo 2026, das von 16. bis 17. Oktober 2026 stattfinden wird.
Wie schon in den vergangenen Jahren besuchte ich nämlich nach dem Festival noch Christian Jungwirths Wanderausstellung „Menschenbilder“ steirischer BerufsfotografInnen, die während des El mundo Festivals immer gerade am Judenburger Hauptplatz Station macht. Da machte ich wie gewohnt „Fotos von den Fotos“. Und darf eins besonders erwähnen: „Lustig war’s immer“ von Christian Jungwirth, dem Kurator der Ausstellung. Es zeigt die beiden Fußballikonen Schneckerl Prohaska und Hansi Krankl im Sand. Ich ließ es mir nicht nehmen, ein Selfie mit einem Foto zu machen, genau genommen mehrere, und sogar einen Schal der GAK-Ultras für ein paar witzige Fotos auf das ausgestellte Bild zu hängen. Da ja El mundo immer während des Fotomonats Judenburg im Oktober stattfindet und daher Menschenbilder immer zeitgleich mit El mundo in Judenburg ist und das Wesen von El mundo auch zu einem wesentlichen Teil aus Bildern besteht, ist dieser letzte Programmpunkt ganz und gar nicht „off topic“. Sondern illustriert den Gesamteindruck eines Festivals. Bei dem vieles anders war als im Vorjahr. Aber auch so manches gleich und ähnlich. Verschiedenheit und Gleichheit; sie prägen unsere Welt. In diesem Sinne: Auf Wiedersehen bei El mundo 2026 in Judenburg am 16. und 17. Oktober 2026!
Die El mundo Preisträgerinnen und Preisträger 2025
Bester Vortrag: Thorge Berger mit „Magisches Indien“
Beste Fotografie: Thorge Berger mit „Magisches Indien“
Bestes Abenteuer: Marco Gasparic & Till Aufschlager mit „Verlassene Orte – lebendige Geschichten“
Publikumspreis: Daniel Klesen – „Anekdoten eines Beifahrers“
El mundo 2026
Veranstaltungsort: Festsaal des Veranstaltungszentrums in Judenburg, Steiermark, Österreich
Datum des Wettbewerbs: Freitag, 16. – Samstag, 17. Oktober 2026 jeweils ab 14:30 Uhr
Einreichfrist / Bewerbungen: 1. Juni 2026
Vorausscheidung: Bekanntgabe der Teilnehmer innerhalb von 4 Wochen nach Einreichschluss
Preisverleihung: 17. Oktober 2026, ca. 20:30 Uhr
Kontakt
Alle weiteren Informationen und die Teilnahmeformulare erhalten Sie unter:
Tel.: (+43) (0)3572–85000 oder +43 664 1524234
E‑Mail: info@elmundo-festival.at
Internet: https://elmundo-festival.at
ARGE El mundo
c/o Gerfried Tiffner
Hauptstraße 134
8753 Fohnsdorf, Österreich
Postadresse:
Tiffner & Mitges. El mundo – Hauptstr. 134, 8753 Fohnsdorf, Österreich
Veranstaltungszentrum
Festhalle Judenburg
Kaserngasse 20
A‑8750 Judenburg, Steiermark
https://www.zentrum-judenburg.at
Infonummer für Zimmerreservierungen in Judenburg und Umgebung:
Tourismusverband Murtal
Tel.: +43 3577 26 600
Mail: info@murtal.at
Web: www.murtal.at
Öffnungszeiten Strandort Judenburg, Hauptplatz 6
Mo – Fr: 9:00 – 12:00 & 13:00 – 17:00 Uhr
Eine Übersicht über aller Unterkünfte in Judenburg findet sich zusätzlich unter www.judenburg.com
Wohnmobile und Expeditionsfahrzeuge können am Murtalerplatz (unmittelbar angrenzend an das Veranstaltungszentrum) über Nacht abgestellt werden.