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Politisches Frühstück mit Gernot Blümel


Text: Lukas Wogrolly, Fotos: Living Culture
Vier Tage vor der Nationalratswahl stand der Spitzenkandidat der ÖVP Wien, Bundesminister a. D. Gernot Blümel, den Mitgliedern des Österreichischen Gewerbevereins ÖGV im malerischen Ambiente des Palais Eschenbach Rede und Antwort.

Der Österreichische Gewerbeverein ÖGV versteht sich als Interessensvertreter österreichischer Wirtschaftstreibender. Er bietet seinen Mitgliedern zahlreiche Aktivitäten beziehungsweise Veranstaltungen an, die meisten davon im wirtschaftlichen Bereich, zum Beispiel Unternehmensführungen.
Eng mit der Wirtschaft verknüpft ist jedoch auch die Politik. Und somit lädt der ÖGV gerade in Wahlkampfzeiten auch immer wieder zahlreiche Politikpersönlichkeiten in seine Räumlichkeiten ins altehrwürdige Wiener Palais Eschenbach, nur unweit von Staatsoper, Karlsplatz und Secession. Beispielsweise die SpitzenkandidatInnen ihrer Fraktion für die EU-Wahl im Mai Othmar Karas (ÖVP) und für die Nationalratswahl am 29.09.2019 Beate Meinl-Reisinger (NEOS).
Den politischen Reigen vor dem Urnengang am kommenden Sonntag beschließen dürfte nur vier Tage davor zwar kein bundesweiter Spitzenkandidat, aber immerhin der Landes-Spitzenkandidat und zugleich auch Obmann der ÖVP Wien, Bundesminister a. D. Gernot Blümel. In seiner zirka einstündigen Performance erzählte er zunächst von den Errungenschaften der im Mai nach dem Ibiza-Skandal zerbrochenen türkis-blauen Regierung. Von den Themen her spannte sich der Bogen von Finanzen über EU bis hin zu Umweltpolitik und dem Prinzip der ökosozialen Marktwirtschaft. "Die, die da draußen jeden Freitag demonstrieren", sagte Blümel mit Bezug auf die Fridays-for-Future-Bewegung, "glauben beziehungsweise fordern, um das Klima verträglicher zu machen, muss man das Wirtschaftswachstum einstellen. Ich sage: Das Gegenteil ist der Fall. Man kann Gutes fürs Klima tun und damit die Wirtschaft sogar noch mehr ankurbeln, Stichwort Ökosoziale Marktwirtschaft. " Ein weiteres bemerkenswertes Zitat von Blümel war: "Meine Eltern sind beide Lehrer, die kennen sich aus mit Schule. In meinem Geographiebuch in der Unterstufe stand 'Ein Staat der keine Schulden macht, sorgt sich nicht um seine Bürger.' Das stimmt so nicht."
Im zweiten Teil der Veranstaltung antwortete der Bundesminister a. D. auf Fragen aus dem Publikum. Dabei kamen vor allem die Sorgen um eine erneute Regierungsbeteiligung der FPÖ zum Ausdruck genauso wie die Rolle der NEOS im Wahlkampf und im Hinblick auf eine mögliche Regierungskonstellation.
Gerade vier Tage vor dem Urnengang eine äußerst informative und durchaus auch brisante Veranstaltung im altehrwürdigen Ambiente des Palais Eschenbach im Herzen der Bundeshauptstadt.


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