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Triest und Venedig - Lokalaugenschein nach dem Lockdown


Text: Lukas Wogrolly / Living Culture; Fotos: Living Culture sowie Teatro Verdi Trieste, Visual Art-Fabio Parenzan
Anfang August 2020, nur ein knappes halbes Jahr nach der schlimmsten Zeit der Corona-Pandemie, wagte sich Living Culture ins krisengebeutelte Nachbarland Italien.

Es war der wohl spektakulärste und emotionalste Italien-Aufenthalt meines Lebens. In jener Stadt, in der ich fünf Jahre meines Lebens verbracht hatte, Triest. Und auch in jener einzigartigen Stadt, wo ich immerhin drei Wochen lang einen ganz besonderen Aufenthalt gehabt hatte, Venedig. Noch vor wenigen Monaten waren die Grenzen dicht und war es überhaupt unklar, ob ein Italien-Aufenthalt je hätte möglich sein können. Denn die Bilder aus Bergamo und aus der gesamten Lombardei, die unheimlichen Schreckensnachrichten, die insbesondere im Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte April aus meiner zweiten Heimat Italien mich erreichten, hatten Spuren hinterlassen. Italien, das zwischenzeitlich führende Land auf der Welt bei den Corona-Toten, war wie auch der Rest der Welt von der schwersten Krise seit 100 Jahren und auch der ersten Pandemie seit der Spanischen Grippe vor gut 100 Jahren heimgesucht worden. Nichts ist mehr, wie es war und diese Krise, auch wenn wir sie mittlerweile einigermaßen gut im Griff haben, verändert uns alle. Einreiseverbote, Ausgangssperren und wie geht es weiter? Diese Themen beschäftigten uns in den letzten Monaten und beschäftigen uns auch noch immer. Insofern kann man nahezu von einem Wunder sprechen, dass derzeit eine Ein- und Ausreise nach/von Italien überhaupt so problemlos möglich ist. Freilich, die Krise hat ihre Spuren hinterlassen. Wesentlich weniger Touristen, vor allem nicht aus den USA und auch nicht aus Fernost, sondern mehrheitlich aus Europa, auch viele Italiener. Und ganz strenge Sicherheitsvorschriften. Beginnen wir nun chronologisch mit den Details. Im Hotel Savoia Excelsior Palace, zur Starhotels Gruppe gehörenden Hotelkette, in Triest. Ganz viele Hinweisschilder, worauf zu achten ist. Abstand halten, keine Gruppenbildung, Maskentragen, dazu Desinfizieren der Hände. Vor der Rezeption steht ein Concierge und überwacht die Einhaltung der Maßnahmen von Seiten der vorbeigehenden Gäste. Vor der Rezeption kein Plexiglas, sondern eine Sicherheitsabsperrung, damit man ja nicht zu nahe kommt. Dahinter MitarbeiterInnen in Masken. Mit dem Lift darf man nur einzeln fahren. Im Zimmer selbst sieht man von der Pandemie mittlerweile fast nichts. Dafür umso deutlicher beim Abendessen. Das Menü kann man als QR-Code am Handy scannen, man bekommt es auch auf Anfrage als Speisekarte in die Hand. Während bei uns oft der Gesichtsschirm ausreicht, tragen alle KellnerInnen in Italien ausnahmslos Maske. Und bis auf am Platz selbst – wie sollte man sonst essen – ist die Maske im Hotel und Restaurant auch für den Gast Pflicht. Ein ähnliches Bild bietet sich in den Lokalen beziehungsweise davor, weil dank dem schönen Wetter wir im Freien Platz nehmen, wie auch der Großteil der anderen Gäste. Die Tische sind ein bisschen weiter voneinander entfernt als sonst, KellnerInnen ausnahmslos mit Maske und im Gegensatz zu uns nie mit Gesichtsvisier. Abgesehen davon merkt man vor den Lokalen eigentlich nichts von Covid-19, die Gäste gefasst und der Gefahr immer bewusst, aber sie lassen sich ihre Freude am Lokalbesuch nicht nehmen, so hat man den Eindruck. Im Café auf der Piazza Verdi vor dem gleichnamigen Teatro Verdi lässt sich sogar Triests Bürgermeister Roberto Dipiazza blicken. Er parkt sein Auto direkt auf dem Platz und bevor er sich dem letzten Programmpunkt von „Il Verdi in Concerto“, einer corona-angepassten sommerlichen Konzertreihe im Teatro Verdi, dem Opernhaus von Triest, in seiner Loge hingibt, gönnt er sich im Freien mit seiner Crew noch den einen oder anderen Sommerspritzer. Im Lokal selbst sieht die Sache ein bisschen anders aus, auf der Toilette merkt man Corona deutlich. Zum einen, weil man die Toilette nur einzeln betreten soll und Abstand halten oberstes Gebot ist, und zum anderen auch weil Desinfektionsmittel bereit steht. Und zwar nicht nur beim Waschbecken vor der Kabine, um sich die Hände zu desinfizieren. Sondern auch in der Kabine mit dem Hinweis, man möge auch die Klobrille nach jedem Gebrauch desinfizieren. So viel dazu. Kommen wir nun zum Gebäude neben dem Lokal, das Teatro Verdi. Heute steht die erste von zwei Vorstellungen des letzten Programmpunkts des Sommerfestivals „Il Verdi in Concerto“ auf dem Programm. Beim Abholen meiner Pressekarte werden die Leute zum Abholschalter ins Innere des Gebäudes nur einzeln vorgelassen. Beim Eingang zu den Plätzen selbst sind wie beim Hotel Savoia ausführlich gestaltete Hinweisschilder zu den Coronamaßnahmen. Mein Platz ist im Bereich vor der Bühne gleich beim Ein- und Ausgang. Mich wundert es, dass ein Platz direkt dort wo alle vorbeigehen, überhaupt vergeben wird. In der Deutschen Fußball-Bundesliga heißt es ja bei den Vorgaben beziehungsweise Empfehlungen hinsichtlich einer Teilzulassung von Zuschauern ab September, die Plätze unmittelbar an den Aufgängen sollen frei bleiben. Aber hier ist das vielleicht nicht unbedingt notwendig. Denn insgesamt sind nur dreißig Personen in etwa zugelassen. Natürlich quer verteilt. Der Bürgermeister in der Loge direkt über mir wird begrüßt von einer anderen Zuschauerin. Und, bevor wir zum Programm kommen. Die Platzzuweiserinnen tragen nicht nur Maske, sondern auch zusätzlich Gesichtsschild, also beides. Bei diesem letzten Konzert der seit der Wiedereröffnung am 21. Juni laufenden Konzertreihe ist aufgrund der ab 1. August gültigen neuen Normen die Maske für alle BesucherInnen sogar am eigenen Platz Pflicht. Ich beobachte einige Male, wie die Zuweiserinnen entsprechend andere Gäste auf diese Maskenpflicht aufmerksam machen. Das Konzert selbst ist selbstverständlich, wie bei uns auch, aufgrund der Coronamaßnahmen, ohne Pause, und dauert eineinhalb Stunden nonstop. Gespielt wird ein buntes Programm unterschiedlichster Komponisten. Von Richard Wagner über Edvard Grieg und Maurice Ravel bis hin zu Modest Mussorgskij, Aleksandr Borodin und natürlich Giuseppe Verdi. „Patria oppressa!“ aus „Macbeth“ -  ein ebenso beeindruckender Chor wie der Gefangenenchor aus Nabucco desselben Komponisten. Der Dirigent Paolo Longo trägt Maske bei jedem Betreten der Bühne bis kurz vor dem Anstimmen des Stückes. Der Chor des Teatro Verdi und auch die Bläser etwas weiter auseinander als sonst. Trotz der Coronamaßnahmen oder vielleicht gerade deshalb in diesem emotionsgeladenen Ambiente, ein sehr aufgeregtes Konzert. Teilweise fröhlich, wie zu Beginn in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, dann realistisch-nordisch mit traurigen und naturalistischen Elementen in Griegs „Peer Gynt“, dann wieder musikalisch-originell bei Ravel und Mussorgskij, voller Ärger in Verdis „Patria oppressa!“ aus „Macbeth“ und zum Schluss noch einmal original russisch mit unterschiedlichen emotionalen Stimmungslagen bei Aleksandr Borodin. Alles in allem ein Beispiel wie auch die monatelang untersagte Kunst und Kultur vor Publikum in Italien wiedererwachen kann und wie trotz strengster Coronaauflagen in einem von dieser Krise so gebeutelten Land ein authentisches, stimmungsvolles und emotionsgeladenes Konzert in einem ganz besonderen Ambiente möglich ist. Mit Abstand und mit permanenter Maskenpflicht während des gesamten Konzerts, aber immerhin. Große Gefühle garantiert, in ganz besonderen Zeiten. Ähnlich große Gefühle erlebe ich auch am folgenden Morgen beim Frühstücksbuffet im Hotel Savoia. Große Tischabstände, Personal wie Gäste mit Masken wie beim Abendessen, nur eben am Platz nicht. Fast alle halten sich daran. Der größte Unterschied jedoch: Frische Speisen, wie Schinken, Wurst, Käse, Brot, Ei – also praktisch alles Unverpackte – muss man sich statt es selbstständig am Buffet zu holen bringen lassen. Dazu aber ist das Anstellen notwendig und es bildet sich kontinuierlich eine kleine Schlange vor der einen Frau die hinter einer Absperrung die Teller und Schüsseln befüllt. Aber man gewöhnt sich dran, es ist nur etwas lästig wenn gerade dann wenn man selber dran ist, das Gewünschte nicht mehr verfügbar ist und man sich später ein zweites Mal darum anstellen muss. Anders geht es aber nicht in diesen so besonderen Zeiten. Ganz ähnlich ist das mit dem Frühstücksbuffet im Hotel Bauer in Venedig. Hier gibt es sogar wesentlich weniger Speisen zum Selbernehmen, dafür aber gibt es im Unterschied zum Savoia in Triest auch Plätze im Freien und die Maskenpflicht wird nicht so genau gehandhabt, vor allem nicht in den weitläufigen Räumlichkeiten der Hotelhalle. Das wohl auch, da es hier im Unterschied zum Savoia eine Plexiglaswand vor der Rezeption gibt. Zurück zu Triest: Allgemein hat man hier den Eindruck, die Normen sind wesentlich strenger als bei uns und werden auch genauer eingehalten. Aber das lässt die Anwesenden beziehungsweise Einheimischen nicht davon abbringen, das Leben zu genießen und mit Freude ihre Aperitivi zu trinken. Bei der Zugfahrt von Triest nach Venedig merken wir auch Unterschiede. Die Bodenmarkierungen überall, damit überall dort, wo sich Schlangen bilden können, ausreichend Abstand eingehalten wird. Beim Ticketkauf selbst für einen Regionalzug gilt das Ticket nur für den bestimmten Zug mit Abfahrt am Tag X zur Uhrzeit Y, auch wenn keine Platzreservierung dabei ist. Das wohl in erster Linie, um überfüllte Züge zu vermeiden, indem nur eine gewisse Anzahl an Tickets für eine bestimmte Verbindung, und selbst wenn es nur ein Regionalzug ist, ausgegeben wird. Dazu noch die Unterteilung, wie sonst nur bei öffentlichen Nahverkehrsmitteln in Italien üblich, auch bei Fernverkehrszügen, in Aus- und Einstiege und nie beides auf einmal. Auf dem Boden in den Zügen die Einbahnbodenmarkierungen. Daher auch anfangs meine Sorge, es gäbe keine offene Toilette auf einer zweistündigen Verbindung Triest-Venedig im Regionalzug. Denn wenn man im Zug auf die Toilette muss, müsste man ja die Einbahnregelung missachten. Und im FlixBus bleibt die Bordtoilette in Coronazeiten ohnehin geschlossen um Begegnungen zu vermeiden, dafür wird öfter Pause gemacht. Und in Italien gibt es ja sogar Intercityzüge die zehn Stunden und mehr nonstop unterwegs sind, und keine Speisewägen bzw. überhaupt keine Verpflegung an Bord haben. Im Zug sind zusätzliche Klopausen kein Thema und so versichert mir ein Bahnbediensteter, es gäbe genügend offene Toiletten auch im Regionalzug. So ist es dann letztendlich auch. Und das Wichtigste, die Maskenpflicht im Zug, wird ohnehin von fast allen eingehalten. Die Bodenmarkierungen beziehungsweise die Einbahnregelung im Zuge der Unterteilung in Ein- und Ausstieg sind da nicht ganz so obligatorisch beziehungsweise werden nicht ganz so genau eingehalten. Im Grunde genommen ist die Zugfahrt ähnlich entspannt wie bei uns, das Maskentragen natürlich manchmal etwas anstrengend, aber auch letztendlich reine Gewöhnungssache. Nur wenn man sich eben vor Augen führt, was dieses Land in den letzten Monaten mitgemacht hat und wie gebeutelt es von der Krise war, dann wird man schon nachdenklich. Und kann auf der anderen Seite sagen: „Hut ab, wie die das hingekriegt haben.“ In Venedig wie in Triest könnte man glauben: Alles normal, wenn man nicht weiß, was da OHNE Corona so abgeht. Wesentlich weniger Touristen in Venedig, aber dennoch die Straßen und Gassen keineswegs leer. Die meisten Läden haben offen, in erster Linie europäische Touristen aus Österreich, Deutschland, Italien. Nicht so ein Gewusel wie sonst an einem Sommersamstag, wie zum Beispiel im Juli 2019, als ich zuletzt hier war. Der Markusplatz fast ganz leer, nur vereinzelt Aufseher, und auch vor dem Café Florian nur ganz wenig belegte Plätze. Die Krise beziehungsweise die Tatsache, dass eben Venedig ganz stark vom Tourismus abhängig ist, hat die Lagunenstadt nun schwer getroffen. Im Hotel Bauer ist die Buchungslage wie auch schon im Hotel Savoia nicht so schlecht, und wiederum sind wir nicht die einzigen deutschsprachigen Gäste, bei weitem nicht. Im Zimmer wie gewohnt auch hier keine Spur von Corona. Aber in den Geschäften der Lagunenstadt strenge Vorschriften mit Personenbeschränkung und Masken. In den Gassen einiges los, aber kein Geschiebe, kein Overtourism. Vom Eintritt für den Markusplatz sind wir weit entfernt. Letzter und vielleicht wichtigster Programmpunkt. Die Harry’s Bar. Geschlossen in der Calle Vallaresso unweit des Markusplatzes seit dem Lockdown Mitte März. Doch wer glaubt, das war’s, der irrt. Auch in Zeiten wie diesen gibt es praktisch eine zweite Harry’s Bar in Venedig, die im Gegensatz zum Stammhaus auch in Zeiten wie diesen sehr wohl geöffnet hat und Treffpunkt betuchter Insider aus dem In- und Ausland ist. Sie befindet sich auch sogar in der Lagunenstadt selbst, und nicht etwa in Dubai oder New York, wo es auch Filialen der Cipriani-Gruppe gibt, aber eben etwas abseits. Auf der touristisch nicht ganz so bekannten Insel Giudecca gegenüber von den Hauptinseln die durch den Canal Grande getrennt werden voneinander und von der die eine wiederum durch den Canale della Giudecca von der Insel Giudecca getrennt ist. Die kleine Insel San Giorgio Maggiore mit der Kirche und dem Campanile der dem des Markusdoms ähnlich sieht, direkt neben La Giudecca. Zwei Stationen mit dem Vaporetto weiter, die charakteristische Redentore-Kirche auf der Giudecca. Und dann, bei der Station Palanca, das pure Leben. Discomusik, offene Lokale, Menschen die es sich auf der auto- und radfreien Insel gutgehen lassen. Einheimische, die sich auch nicht von Corona abschrecken lassen. In dieses Ambiente, wenn auch etwas weniger rustikal und etwas nobler als die anderen Lokale, passt die zweite Harry’s Bar von Venedig. Sie heißt, genau genommen, Harry’s Dolci, weil dort die Zuckerbäckerei beziehungsweise Süßwarenfabrik der Betreiberfirma Cipriani angesiedelt ist. Wo bei Öffnung des Hauses in der Calle Vallaresso beim Markusplatz auch für dort die süßen Köstlichkeiten wie Meringata alla Crema oder Torta al cioccolato hergestellt und dann rechtzeitig per Boot rübergebracht werden. Im Moment aber ist nur das Lokal neben der Zuckerbäckerei geöffnet, Harry’s Dolci eben. Das Personal komplett gleich angezogen wie drüben und auch die Speisenauswahl dieselbe. Man sitzt hier eben direkt am Wasser, am Meer und schaut auf die Hauptinseln jenseits des Canale della Giudecca rüber. Wir treffen den Padrone Arrigo Cipriani mit seinen 88 Jahren zum Mittagessen. Er philosophiert über die Rolle der Politik während des Lockdowns, über Politik allgemein, und auch über den Lockdown allgemein. Und natürlich auch über das Geheimnis seiner ewigen Jugend. Nicht zuletzt auch über seine selbst geschriebenen Bücher. Die Speisen sind herrlich bodenständig und vielfältig wie in Harry’s Bar, das Ambiente ähnlich. Da den Haudegen Arrigo Cipriani auch keine Coronakrise aus der Fassung bringt, antwortet er auf meine Begrüßung mit dem Ellbogen, indem er mir einen Stoß in den Unterbauch gibt, karatemäßig eben. Aber alles in allem eine perfekte Mischung aus schönem Ambiente und Authentizität der Speisen. Wie drüben in der Calle Vallaresso. Das Personal trägt auch hier strikt Maske. Und auch hier entsprechende Hinweise beziehungsweise Auflagen beim Betreten der Toilette. Zum Schluss gibt uns Arrigo Cipriani auch noch einen Trip über den Canale della Giudecca nicht mit dem Vaporetto, sondern mit seinem Privatboot. In Coronazeiten sicher eine geniale Idee, auch wenn man sich auch in den Vaporetti eigentlich recht sicher fühlt. Wir verlassen Italien beziehungsweise die nordostitalienischen Regionshauptstädte Triest und Venedig mit dem Eindruck: Die Krise ist spürbar, aber sie nimmt niemandem die Lebensfreude hier. Das Leben geht weiter, wenn auch mit weniger Touristen und mit strengen Corona-Auflagen, aber Sendepause gibt es keine: weder für die gute Stimmung beziehungsweise Lebenseinstellung noch für den Betrieb beziehungsweise das Leben allgemein. The show must go on, life must go on. Und wenn ich an Venedig zurückdenke, wie oft ich von der Terrasse des Hotel Bauer am Canal Grande hinübergeschaut habe auf die imposante weiße Kirche Santa Maria della Salute mit ihrer riesigen Kuppel: Diese Kirche wurde zu Ehren der Mutter Gottes erbaut, da sie eine Pestepidemie beendet hat. Was werden wir all jenen Menschen an Monumenten bauen, die in der jetzigen Pandemie tagtäglich für uns da sind und schauen, dass wir diese Situation bestmöglich meistern. Da wäre schon was angebracht. Mit diesem Gedanken beende ich nun diesen Text über einen ganz besonderen, emotionsgeladenen und einzigartigen Italienaufenthalt, einen sogenannten Lokalaugenschein. Auf dass es in der Zukunft gut beziehungsweise besser werde. Alles Gute!