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FILITHEYO IST EINE REISE WERT


Text: Moni­ka Wogrol­ly, Fotos: Mar­kus Port­mann
In der Fer­ne zu sich fin­den

Fili­theyo Island Resort ist die ein­zi­ge für Gäs­te aus aller Welt erreich­ba­re Insel im Faa­fu-Atoll. Die Insel ist ganz im Robin­son-Stil zunächst zwar erstaun­lich klein, näm­lich in einem Rund­gang auch für Kin­der und älte­re Leu­te locker erschließ­bar und mit einer Höchst­län­ge von 900 Metern und einer maxi­ma­len Brei­te von 500 Metern eben genau den Kli­schee­vor­stel­lun­gen einer traum­haf­ten Sand­in­sel gemäß. Das Fili­theyo Island Resort liegt gleich­sam mit­ten im Nir­gend­wo der unend­li­chen Wei­ten des indi­schen Oze­ans.

Ich bin zum 10. Mal hier und vom ers­ten Schritt, den ich auf san­di­gen Grund set­ze, Teil der Fau­na und Flo­ra einer Insel­at­mo­sphä­re, wel­che sich nicht nur fan­tas­tisch für Ent­span­nungs­vi­de­os eig­net, mit den klas­si­schen Natur­ge­räu­schen, dem Wel­len­rau­schen, Ruf exo­ti­scher Vögel und dem Gur­ren der schon bei Tages­licht wie Dra­chen­flie­ger umher zischen­den Flug­hun­de: Die Insel ist The­ra­pie pur für gestress­te Stadtbewohner:innen, die mal etwas erle­ben möch­ten, das ihnen schon lang fern­lag: Ihre eige­nen Gefüh­le.

Emo­ti­on ist, was Dir Fili­theyo wie Sand ins Getrie­be dei­ner gestress­ten See­le streut. Aber heil­sa­men Sand – wie bei einem wohl­tu­en­den Ganz­kör­per­pee­ling, das Du bei Al Fres­co im Frei­en – gut über­dacht – am offe­nen Meer, qua­si am Strand lie­gend, vom insel­ei­ge­nen Spa genie­ßen kannst. Alles Stö­ren­de, Hem­men­de, Beun­ru­hi­gen­de ein­fach abrub­beln las­sen mit Öl und dann kris­tall­fei­nem Zau­ber­staub­sand. Eine magi­sche Rei­ni­gung von innen.

Beim Früh­stück im Main Restau­rant besticht den wie­der­keh­ren­den Besu­cher und die Besu­che­rin die bein­dru­cken­de Fri­sche und opti­sche Viel­falt, aber auch Per­fek­ti­on der ange­bo­te­nen Spei­sen. Auch die Köche mit ihren Hau­ben sind makel­los wie die Nah­rungs­mit­tel.

Neu ist die Exkur­si­on zum Wal­hai, den man mit dem Schiff nach etwa einer guten Stun­de Fahrt erreicht. Der rie­si­ge Koloss mit eben­sol­cher Grö­ße eines Schif­fes ist als Plank­ton­fres­ser abso­lut unge­fähr­lich, aber ein Erleb­nis wert. Die Tauch­schu­le der Insel zieht ein­schlä­gi­ge Ziel­grup­pen an. Wobei Fili­theyo, indem es ganz ein­fach authen­ti­sche Insel ist, kei­ne Attrak­tio­nen oder gar Ani­ma­tio­nen nötig hat. Es ist auch beim 10. Mal unbe­schreib­lich. Und eine 11. Rei­se wert.



Fili­theyo Island Resort is the only island acces­si­ble to guests from all over the world in Faa­fu Atoll. The island is – fol­lo­wing the style of Robin­son Cru­soe — sur­pri­sin­gly small, which makes it easy to round the island in one go. With a maxi­mum length of 900 meters and a width of 500 meters, the area exact­ly cor­re­sponds to the ide­as of a dream island and even child­ren and older peo­p­le will mana­ge to round it at once. Fili­theyo Island Resort is loca­ted in the end­less vast­ness of the Indi­an Oce­an, thus in the midd­le of nowhe­re.

This is my 10th time on this island, but the very first step that I had taken into the soft sand, alre­a­dy made me feel like I was part of the fau­na and flo­ra. An island atmo­sphe­re, which is also fan­ta­stic for rela­xa­ti­on vide­os due to the clas­sic sounds of natu­re, the sound of the waves, the call of exo­tic birds and the coo­ing of the fly­ing foxes his­sing around like hang gli­ders even in day­light. The island is pure the­ra­py for stres­sed city dwel­lers who want to expe­ri­ence some­thing that has been far away from them for a long time: their own fee­lings.

Emo­ti­on is what Fili­theyo sprink­les like sand into the gears of your stres­sed soul. Heal­ing sand – like a soot­hing, full body pee­ling that you can enjoy at Al Fres­co out­doors, lying on the beach, at the open sea, enjoy­ing the island’s own spa. Let ever­y­thing dis­trac­ting, inhi­bi­ting, dis­tur­bing be rub­bed off with oil and fine sand. A magi­cal cle­an­sing from the insi­de.

At break­fast in the Main Restau­rant, the retur­ning visi­tor is cap­ti­va­ted by the impres­si­ve fresh­ness, visu­al varie­ty; and also per­fec­tion of the food offer. And yet, the chefs with their hats are as impec­ca­ble as the food.

A new part of the pro­gram is the excur­si­on to the wha­le shark, which can be rea­ched by boat after about a one-hour crui­se. The huge colos­sus has the same size as the ship, yet he is harm­less, sin­ce he is plank­ton eater: but it is defi­ni­te­ly worth an expe­ri­ence. Also, the diving school of the island attracts various tar­get groups. Fili­theyo, being sim­ply an authen­tic island, does not need any attrac­tions or even ani­ma­ti­on. It is still inde­scri­ba­ble even after the 10th time – and it’s defi­ni­te­ly worth an 11th trip.

Trans­la­ti­on: Jana Bar­king

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