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INTAKT – DAS INKLUSIVE TANZ‑, KULTUR- UND THEATERFESTIVAL – 04.–08.11.2020 IN GRAZ


Text: InTaKT Fes­ti­val; Fotos: Edi Haberl, Gian­nis Chat­zi­an­to­niou, Fol­low the Rab­bit, Jakob Hesky, Micha­el Bau­se, Tho­mas Aurin, Ramo­na Zuehl­ke
Bereits zum fünf­ten Mal fin­det heu­er im Herbst das InTaKT Fes­ti­val statt. Hier eine Vor­schau.

UPDATE 01.11.2020

Auf­grund der Ihnen bekann­ten Ent­wick­lun­gen fin­det das inklu­si­ve Tanz‑, Kul­tur- und Thea­ter­fes­ti­vals InTaKT heu­er aus­schließ­lich online statt. Die Leiter*innen Chris­toph Krein­bu­cher und Lina Höl­scher bedau­ern die­sen Umstand, sowie dass inter­na­tio­na­le und natio­na­le Künstler*innen ihre span­nen­den Arbei­ten nicht live in Graz zei­gen kön­nen, sehr. Bis zuletzt wur­de akri­bisch an einer siche­ren Umset­zung gear­bei­tet. Nichts­des­to­trotz möch­ten wir das Fes­ti­val kei­nes­wegs völ­lig absa­gen, son­dern in den Online-Raum ver­la­gern. Insze­nie­rungs­auf­zeich­nun­gen und Fil­me sind wäh­rend des gesam­ten Fes­ti­val­zeit­raums unter die­sem Link abruf­bar.
Wir sind wei­ter­hin davon über­zeugt, dass sinn­li­che Thea­ter­er­leb­nis­se und Begeg­nungs­räu­me auch in Zei­ten einer Pan­de­mie hohe Güter sind, die es zu beschüt­zen gilt.
Das Online-Pro­gramm von InTaKT im Detail 
Unse­re Eröff­nung über­nimmt auch online das inter­na­tio­na­le mixed-abled Kol­lek­tiv Un-Label. In „Gra­vi­ty” tref­fen ein gehör­lo­ser Tän­zer und eine hören­de Tän­ze­rin auf­ein­an­der. Die Audio­deskrip­ti­on und ande­re inno­va­ti­ve Metho­den der Zugäng­lich­keit bil­den die Grund­la­ge der Tanz­per­for­mance.
Die deut­sche Fil­me­ma­che­rin Tabea Hosche hat in „Uma und wir” auf berüh­ren­de Wei­se das Leben mit ihrer beein­träch­tig­ten Toch­ter fest­ge­hal­ten und gibt einen ehr­li­chen Ein­blick in den Fami­li­en­all­tag.
In „Dschin­gis Khan” insze­nie­ren Mons­ter­truck & Thea­ter Thik­wa drei Schauspieler*innen mit Down-Syn­drom als Mongol*innen.
Das Tanz­thea­ter „Dis­ab­led Thea­ter” von Jérô­me Bel mit Schauspieler*innen von Thea­ter HORA ist eine Unter­wan­de­rung jeder poli­ti­cal cor­rect­ness und läu­te­te eine neue Ära der Thea­ter­ar­beit mit Men­schen mit Beein­träch­ti­gung ein (Ach­tung: Nur am 5.11. abruf­bar!).
„Freak­stars 3000” von Chris­toph Schlin­gen­sief aus dem Jahr 2002 ist eine der ers­ten Pro­duk­tio­nen, die Men­schen mit Beein­träch­ti­gung in den künst­le­ri­schen Schaf­fens­pro­zess ein­be­zieht – auch zehn Jah­re nach dem Tod von Schlin­gen­sief hoch­ak­tu­ell!
Der ame­ri­ka­ni­sche Doku­men­tar­film „Code of the Freaks” zeigt die Kli­schees behaf­te­te, unrea­lis­ti­sche Dar­stel­lung von Beein­träch­ti­gung im Hol­ly­wood­film.
Wir geben einen Ein­blick in die Ent­ste­hung des „Maga­zin des guten Lebens” und der Aus­stel­lung „Clo­se-Up”, die im Kul­tur­jahr-2020-Pro­jekt „Kul­tur inklu­siv” ent­wi­ckelt wur­den.
Pro­ben­ein­bli­cke gewährt die Ich bin O.K. Dance Com­pa­ny. Das Tanz­thea­ter­stück „UN/GLEICH, aber jeder möch­te” hät­te wäh­rend InTaKT urauf­ge­führt wer­den sol­len.
Für Rück­fra­gen ste­hen wir Ihnen ger­ne zur Ver­fü­gung. Fotos fin­den Sie unter die­sem Link. Wir bit­ten Sie, die Copy­rights bei den Bil­dern zu beach­ten.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Fes­ti­val erhal­ten Sie unter: http://intakt-festival.at/ oder https://www.facebook.com/InTaKT.Graz/

 

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ORIGINAL-PRESSEAUSSENDUNG VOM 16.10.2020

Von 4. bis 8. Novem­ber steht Graz wie­der ganz im Zei­chen inklu­si­ver Kunst: InTaKT – das inklu­si­ve Tanz‑, Kul­tur- und Thea­ter­fes­ti­val — prä­sen­tiert eine Urauf­füh­rung, eine Öster­rei­chi­sche Erst­auf­füh­rung sowie Online-Ange­bo­te und vie­les mehr. Mit dabei sind wie­der Künstler*innen aus dem natio­na­len und inter­na­tio­na­len Raum, wie Un-label, Ich bin O.K. oder Fol­low the Rab­bit. Sie bespie­len die ver­schie­dens­ten Spiel­or­te in Graz: Schau­spiel­haus Graz, TaO!, Kris­tall­werk, FRi­da & freD.

Die Lei­te­rIn­nen des Fes­ti­vals, Chris­toph Krein­bu­cher und Lina Höl­scher, bei der Pro­gramm­prä­sen­ta­ti­on:

Chris­toph Krein­bu­cher: InTaKT ist ein ein­zig­ar­ti­ges Fes­ti­val, das Men­schen mit unter­schied­li­chen Vor­aus­set­zun­gen zusam­men­bringt! Es geht dar­um, zu zei­gen, was im kul­tu­rel­len Bereich alles mög­lich ist und dem Publi­kum (egal ob mit oder ohne Beein­träch­ti­gung) posi­ti­ve Aha-Erleb­nis­se zu schen­ken.

Lina Höl­scher: Ich durf­te selbst jeder­zeit Kunst und Kul­tur genie­ßen und sogar beruf­lich umset­zen. Die­se Selbst­ver­ständ­lich­keit möch­te ich für Men­schen mit Beein­träch­ti­gung auch errei­chen. Mein Ziel ist es, dass es kei­ne Platt­form für inklu­si­ve Kunst mehr geben muss, son­dern dass die­se in den Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen, Stadt­thea­tern und Gale­rien all­täg­lich ist.

Im Rah­men von InTaKT wer­den die emp­foh­le­nen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung von COVID-19 ein­ge­hal­ten. Wer aber nicht phy­sisch vor Ort sein möch­te, muss auf inklu­si­ve Kunst nicht ver­zich­ten. Aus­ge­wähl­te Ver­an­stal­tun­gen des Fes­ti­vals wer­den auch online ange­bo­ten. So kann jede*r selbst ent­schei­den, ob er oder sie kom­men oder von zu Hau­se aus mit dabei sein möch­te.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Fes­ti­val unter: http://intakt-festival.at/ und https://www.facebook.com/InTaKT.Graz/

Das Fes­ti­val wird unter­stützt von: Bun­des­kanz­ler­amt (Kunst und Kul­tur), Land Stei­er­mark (Kul­tur, Euro­pa Außen­be­zie­hun­gen und Bil­dung und Gesell­schaft), Stadt Graz (Kul­tur und Sozia­les), Licht ins Dun­kel, Mar­tin Auer.

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